Über anderthalb Jahre hat Geert Wilders die politische Agenda der Niederlande dominiert. Jetzt lässt der Rechtspopulist überraschend das Kabinett fallen. Premierminister Mark Rutte steht mit leeren Händen da und die Niederlande mit einer handlungsunfähigen Regierung.
Blog
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Vom Flauskessel-, Nazi- und Porno-Deutsch
„Es gibt ein Hobby, das alle Niederländer miteinander teilen und das ist ‚Deutsch seltsam aussprechen‛“. Ein Gespräch mit und eine Kolumne von der Sprachkennerin Paulien Cornelisse.
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Das (vorläufige) Ende einer Zeitung
Die kostenlose Tageszeitung De Pers wird zum Ende des Monats März ihr Erscheinen einstellen. Doch Leser und Redaktion haben nicht aufgegeben.
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350 Euro für eine Burka
Wenn es nach dem Kabinett in Den Haag geht, soll das Tragen einer Burka demnächst mit einer Geldbuße von 350 Euro bestraft werden. Überzeugende Argumente, warum so ein Verbot sinnvoll ist, sucht man in der Debatte allerdings vergeblich.
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Europagefühl auf der Einkaufsmeile
Solltest du jemanden auf der Amsterdamer Einkaufsmeile Kalverstraat fragen, ob er sich als Europäer fühle, dann wird er dich anschauen, als wärst du nicht ganz richtig im Kopf. Das zumindest behauptet Emile Roemer, Parteiführer der sozialistischen Partei SP. Die Tageszeitung nrc.next hat etwas genauer nachgefragt, wie es mit der europäischen Identität der Niederländer steht. Ein Beitrag von Freek Schravesande.
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Rückblick 2011
Der Gerichtsprozess um Geert Wilders, ein 18-jähriger Junge, der das Land verlassen soll und 18 Milliarden Euro, die eingespart werden müssen. Polderblog wirft noch einmal einen Blick auf diese und andere Ereignisse, die 2011 in den niederländischen Medien besprochen wurden.
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Der Fall Mauro
Ein schüchterner achtzehnjähriger Junge namens Mauro ist zurzeit eines der meist besprochenen Themen in den niederländischen Medien. Im Parlament und in Talkshows wird diskutiert, ob der sympathische Junge, dessen Aufenthaltsgenehmigung nun ausläuft, ausnahmsweise bleiben darf. Für die Christdemokraten wird der Fall Mauro einmal mehr zur Zerreißprobe.
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Vom Klang der deutschen Sprache
Deutsch ist out unter niederländischen Schülern und deutsche Lieder sucht man in den niederländischen Charts beinahe vergeblich. Polderblog hat den Herausgeber und Publizisten Vic van de Reijt gefragt, wie es um deutschsprachige Musik in den Niederlanden steht.
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Mythos: Die Niederlande kämpfen mit einer Massenimmigration
Mythos: Die Niederlande werden von Migranten, vor allem von Muslimen mit niedrigem Bildungsniveau, überspült. Diese importieren – um es mit den Worten des Rechtspopulisten Geert Wilders auszudrücken – eine dem Land wesensfremde Kultur und Religion, wodurch sich Europa langsam in eine Art „Eurabien“ verwandelt. Ein Beitrag der Tageszeitung nrc.next.
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Mythos: Die Integration ist gescheitert
Mythos: Die Integration der Einwanderer ist gescheitert. Die Migranten sind in Problemvierteln gelandet, wo sie entweder arbeitslos zu Hause hocken oder auf die schiefe Bahn geraten sind. In ihrer Lebensweise wollen sie sich nicht an die Niederlande anpassen. Der Islam ist unvereinbar mit der jüdisch-christlich geprägten Kultur der Niederlande und ist die Ursache dafür, dass Türken und Marokkaner Demokratie und Rechtsstaat ablehnen. Ein Beitrag der Tageszeitung nrc.next.
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Mythos: Linke Parteien haben die Grenzen geöffnet
Mythos: Die linken Parteien sind für die Masseneinwanderung seit den sechziger Jahren verantwortlich. Die naive linke Elite mit ihrer kosmopolitischen Orientierung hat diese Menschen nicht nur in die Niederlande geholt, sondern danach auch die Augen vor den Problemen verschlossen, die durch die multikulturelle Gesellschaft entstanden sind. Ein Beitrag der Tageszeitung nrc.next.
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Migration und ihre Mythen
Massenimmigration verursacht enorme Kosten, Multikulti ist gescheitert, und die linken Parteien sind Schuld daran. Diese Aussagen schwirren seit einigen Jahren unerbittlich durch die niederländischen Medien. Aber was ist wirklich dran? Die Migrationsforscher Leo und Jan Lucassen zeigen in ihrem neuesten Buch, wie wenig sich diese Debatte auf Fakten stützt. Ein Beitrag von Stéphane Alonso und Toon Beemsterboer.
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Fünfhundert tierliebe Polizisten
Stell dir vor es gibt eine Tierpolizei und keiner geht hin. Die niederländische Regierung will Polizisten einsetzen, die hart gegen Tierquäler auftreten. Aber offenbar melden sich nur wenige Polizisten für diese neue Aufgabe.
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Die Freiheit des Internets
Die Niederlande haben als erstes Land Europas das Prinzip der Netzneutralität gesetzlich verankert. Wirtschaftminister Verhagen ist stolz auf die Vorreiterrolle und die Bürgerrechtler jubilieren.
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Offene Arme für deutsche Studenten
In Deutschland gibt es zu viele Studenten und die niederländischen Universitäten empfangen sie mit offenen Armen. Doch nicht alle sind glücklich mit den deutschen Studenten in den Niederlanden. Ein Bericht von Sanne Rooseboom.
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Kleine Mehrheit zum hohen Preis
Im Senat kann das Regierungsbündnis keine Mehrheit erringen, es fehlt genau ein Sitz. Jetzt könnte eine erzkonservative christliche Partei das Zünglein an der Waage spielen.
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Die verlorene Unschuld des Telefonanbieters KPN
Seit letzten Donnerstag ist der niederländische Telefonanbieter KPN in der Kritik, weil er den mobilen Internetverkehr seiner Kunden genauer unter die Lupe nimmt. KPN gibt zu, ein umstrittenes Verfahren anzuwenden, bestreitet aber, nach dem Inhalt des Datenverkehrs zu schauen. Jetzt dürfen sich Juristen über die Bedeutung des Wortes „Inhalt“ streiten.
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Volkszählung am Schreibtisch
Im Gegensatz zu Deutschland sind in den Niederlanden keine Volkszähler unterwegs. Das Amt für Statistik zählt in aller Stille – vom Computer aus. Ein Bericht von Remco Tomesen.
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Sechzig Jahre Krach um zwei Minuten Stille
Mit zwei Schweigeminuten gedenken die Niederländer jedes Jahr am 4. Mai den Opfern vergangener Kriege. Der Volkstrauertag wird immer wieder von der Diskussion begleitet, wem dieses Gedenken eigentlich gilt. Die niederländische Historikerin Maud van de Reijt erklärt auf polderblog die Hintergründe zur aktuellen Debatte.
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Die Leiden der Christdemokraten
Trotz massiver Stimmverluste haben es die niederländischen Christdemokraten wieder in die Regierung geschafft. Doch in der Basis brodelt es und der Wähler verliert sein Vertrauen. Was ist nur los mit der mitgliederstärksten Partei der Niederlande?
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Der ungeduldige Herr Cruijff
Seit 2004 konnte Ajax Amsterdam keinen Meistertitel mehr erringen. Fußball-Legende Johan Cruijff weiß, wie man den Verein aus der Krise holen könnte. Doch da sein Rat nicht sofort und mit allen Konsequenzen umgesetzt wird, grätscht der ehemalige Spitzenfußballer den Vorstand aus dem Spiel.
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Boni und ihre Signale
Nachdem sich die Konzernspitze des niederländischen Finanzdienstleisters ING saftige Boni und eine Gehaltserhöhung genehmigt hat, ist die Empörung groß. Kurz darauf gibt ING-Chef Jan Hommen den Verzicht auf die Vergütungen bekannt.
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Elektronische Fahrkarte erhält Big-Brother-Award
Bei der Preisverleihung zum niederländischen „Big Brother Award 2010“ am 9. März 2011 konnte die elektronische Fahrkarte gleich doppelt punkten. Trans Link Systems (TLS), das Unternehmen hinter der Karte, erhielt den Publikumspreis und einen Preis der Jury.
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Nach der Wahl ist vor der Wahl
Eine Mehrheit im Senat wäre nicht nur ein Ritterschlag für die Regierung und ihre bisherige Leistung, sondern hätte auch Auswirkungen auf die Handlungsfähigkeit der Regierung. Zahlreiche Medien erklärten die Wahl der Provinzparlamente deshalb zum Referendum über das Kabinett Rutte.
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Auf zur Urne!
Die Niederlande haben politisch betrachtet ein turbulentes Jahr hinter sich. Und die Wogen sind keineswegs geglättet. Doch jetzt könnte sich der Seegang noch um einige Zähler erhöhen, wenn der wahlberechtigte Niederländer morgen wieder an den Stellschrauben der Macht dreht. Am 2. März werden die Niederländer für die Wahl der Provinzparlamente zu den Urnen gebeten.
























